Burgruine Heidelsburg

Die mitten im Wald verborgene Ruine Heidelsburg gehört zu den am längsten bekannten römischen Höhenbefestigungen der Pfalz. Sie befand sich strategisch günstig an der einstigen Römerstraße Bad Dürkheim nach Innergallien. Beim Bau der Befestigungsanlage bediente man sich der Ruinen der ehemaligen keltischen Höhensiedlung. Der oder die vorhergehende Namen der Heidelsburg sind uns nicht überliefert. Das die Heidelsburg tragende Plateau, ein Ausläufer des Dreisommerberges, ist ca. 240 m lang und hat eine größte Breite von etwa 55 m. Auf der Ost- und Südseite bilden die bis zu 15 m hohen Felswände unüberwindbare Hindernisse. Auf der Westseite stellte ein Hang mit bis zu 40° Neigung ebenfalls ein natürliches Hindernis für mögliche Angreifer dar. Im Norden bildeten zwei natürliche Einschnitte, die zu Abschnittsgräben ausgebaut wurden, den noch fehlenden Schutz. 

Ca. 4.-1. Jhd. v. Chr. (Jüngere Eisenzeit):
Bau einer befestigten Höhensiedlung vermutlich durch Kelten vom Stamm der Mediomatriker

Um 69 bis 70 n. Chr: erste römische Besiedlungsspuren

Ca. 260 bis 275 n. Chr: erste spätrömische Siedlungsphase

Erste Hälfte des 4. Jhd. n. Chr.:
Ausbau einer Festungsanlage zur Zeit des Kaiser Konstantin des Großen unter Verwendung von Grabdenkmälern

Im Jahre 352: endgültige Zerstörung durch vorstoßende Alemannen

Weitere Informationen

  • Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesarchäologie,
  • Außenstelle Speyer Heimatmuseum Waldfischbach-Burgalben, Hauptstraße 112, 67714 Waldfischbach-Burgalben
    Flyer Download 

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